Wie relevant ist die Politikwissenschaft?
November 4, 2009 at 11:15 pm | In Aus der Politikwissenschaft | Keine KommentareSchlagworte: debatte, diskussion, politikwissenschaft, politologie, usa
Zumindest in den USA ist der Wert ihrer Aktien gesunken, seitdem Senator Tom Coburn forderte, alle öffentliche Förderung politikwissenschaftlicher Projekte einzustellen. Ein Artikel in der New York Times schildert die Debatte, die sich auf diesen Impuls hin entwickelt hat und Claude Longchamp auf Zoon Politicon referiert ebenfalls die darauf folgende Diskussion.
PVS im Online-Zugriff
Juni 18, 2009 at 8:59 pm | In Aus der Bibliothek, Aus der Politikwissenschaft, Neuerwerbungen | Keine KommentareSchlagworte: dvpw, ejournal, politikwissenschaft, zeitschrift
Seit einiger Zeit ist für das Tübinger Netz eine der wichtigsten deutschen politikwissenschaftlichen Zeitschriften freigeschaltet: Die von der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) herausgegebene Politische Vierteljahresschrift oder PVS. Diese war bisher nur in der Bibliotheksaufsicht unter der Signatur Z 336 greifbar, jetzt kann man sie im Tübinger Netz (d.h. von allen Computern, die an das Uninetz angeschlossen sind) ab dem Jahrgang 41.2000 frei im Volltext nutzen. Das Themenprofil der PVS umfaßt Beiträge (”Abhandlungen”), Essays, Besprechungen, Kommentare, Literaturberichte, Kongressberichte, Mitteilungen und Diskussionen im Forum. Alles frei verfügbar. – Was leider nicht verfügbar ist, sind die Sonderhefte, die wichtige Themen der deutschen Politikwissenschaften jeweils in einem State of the Art zusammenfassen. So erschien beispielsweise ein Sonderheft zum Thema “Theorien der Internationalen Beziehungen” (das war die Nr. 21(1990), herausgegeben von Volker Rittberger). Das neueste der Sonderhefte behandelt das Thema Governance. Sie finden die Sonderhefte in der Bibliotheksaufsicht unter der Signatur Z 336 S, ergänzt durch die Nummer des Sonderheftes.
“Politik ist überall” geht in eine neue Runde
Mai 19, 2009 at 3:50 pm | In Aus dem Institut, Veranstaltungen | 1 KommentareSchlagworte: überall, literatur, medien, politikwissenschaft, politologie, tv, Vortrag
“Politik ist überall” – die etwas andere Vorlesungsreihe. Themen, die nicht aus dem akademischen Kanon stammen. Interessante Fragestellungen aus Medien, Literatur und Alltag – politikwissenschaftlich bearbeitet.
Wie die beiden letzten Male wird die Reihe wieder donnerstags um 20 ct Uhr im Raum 124 des Instituts für Politikwissenschaftstattfinden. Polis wird wieder für die Getränke (zum Selbstkostenpreis) und Knabberzeug sorgen.
Die Beiträger der Reihe sind:
28.5.2009 Politik in ‚Seinfeld‘ – „Not that there‘s anything wrong with that!“ (Lennart Schmid)
18.6.2009 Bildungspolitische Kontroversen in Hogwarts (PD Dr. Harald Barrios)
25.6.2009 Die Universität Tübingen – ein politisches System sui generis? (Patricia Graf/ Dr. Thomas Nielebock)
2.7.2009 Inszenierung von Frauen und Macht in der Politik am Beispiel der TV-Serie ‚Welcome Ms. President‘ (Prof. Dr. Gabriele Abels)
9.7.2009 Weltuntergang, Massenmord – Sekten und Politik? (Christian Müller/ Sven Grützemacher)
16.7.2009 Es-Dur, Fagott und Ideologie – Politik in sinfonischer Musik (Simon Meisch)
Interessiert am bunten Plakat? Hier zu bekommen, 2,4 MB.
Das IfP Tübingen twittert!
Februar 3, 2009 at 2:42 pm | In Aus dem Institut, Kurzmeldungen | Keine KommentareSchlagworte: ifp tübingen, Institut, neuigkeiten, news, politikwissenschaft, ticker, twitter
Wer von Ihnen die Neuigkeiten des Instituts gern per Twitter “abholen” oder den entsprechenden RSS-Feed abonnieren möchte, die/der hat ab jetzt die Möglichkeit dazu. Twitter ist ein so genannter Mikroblogging-Client, über den man (offen oder geschützt) Nachrichten verteilen und lesen kann – von Privatpersonen oder von Institutionen. Im Unterschied zu Weblogs kann man in Twitter keine Bilder, Audios, Videos oder Dateien einbinden (wohl aber Links!) und jede Meldung ist höchstens 140 Zeichen lang. Sozusagen ist dies jetzt der “Ticker” des Instituts.
PolitologieFAQ und SozialwissenschaftenFAQ runderneuert
Oktober 19, 2008 at 2:08 pm | In Aus dem Institut, Zur Recherche | Keine KommentareSchlagworte: anleitung, finden, onlinerecherche, politikwissenschaft, politologiefaq, recherche, sozialwissenschaft, sozialwissenschaftenfaq, suche, tutorial
Die beiden vom Bibliothekar des Instituts gepflegten Anleitungen zum politik-/sozialwissenschaftlichen Recherchieren sind runderneuert worden. Hier eine kurze Vorstellung der Tutorials:
PolitologieFAQ
Das Kürzel “FAQ” bedeutet frequently asked questions. Das Konzept entstand im Zusammenhang mit den Newsgroups im Usenet und den Mailinglisten, die alle das Problem hatten, dass immer wieder Neulinge sich einloggten und stets dieselben (Anfangs-)Fragen stellten, die die “alten Hasen” auf der Liste nervten. Um dem Abhilfe zu schaffen, wurde das “Format” der FAQ-Liste erfunden: Oft gestellte Fragen wurden zusammen mit den oft gegebenen Antworten auf eine Seite geschrieben, die entweder im WWW verfügbar war oder in der Newsgroup/Mailingliste periodisch gepostet wurde. Dann konnte man den Neulingen ganz kurz antworten, doch bitteschön in der FAQ nachzusehen.
Die PolitologieFAQ nun entstand im Zusammenhang mit der Newsgroup de.sci.politologie, die heutzutage kaum noch frequentiert wird. Sie wurde als ausführliches Tutorial konzipiert, das nach dem amerikanischen “How to”-Prinzip alle relevanten Fragen des Schemas “Wie finde ich …” beantworten sollte, eben, wie man Bücher, Zeitschriften, Aufsätze, Volltexte, Statistiken etc. findet. Sie existiert nun schon im 10. Jahrgang und wird hoffentlich noch weitere zehn existieren …
Die SozialwissenschaftenFAQ huldigt einem anderen Prinzip: Sie gibt für die sozialwissenschaftliche Recherche eine knappe Anleitung und nur die wichigsten Links, ist also nach dem 20/80-Prinzip aufgebaut, soll also die 20% Links zu Suchdiensten geben, welche ca. 80% der relevanten Ergebnisse ergeben. Es werden sowohl allgemeine sozialwissenschaftliche Suchdienste aufgelistet als auch spezielle für die einzelnen Themengebiete. Die SozialwissenschaftenFAQ gibt’s auch auf Englisch und hat ein Weblog als “Neuerwerbungsliste”.
Best practice: Die Virtuelle Fachbibliothek Politikwissenschaft
September 26, 2008 at 11:18 pm | In Aus der Politikwissenschaft, Zur Recherche | 3 KommentareSchlagworte: einstieg, friedensforschung, linksammlung, politikwissenschaft, portal, vifapol, virtuelle fachbibliothek
In Deutschland sind parallel zu den Sondersammelgebietsbibliotheken seit einigen Jahren die Virtuellen Fachbibliotheken am Entstehen, welche durch die DFG gefördert werden und Vascoda als Portal (bei Vascoda die untere bunte Leiste mit Titel “Fachzugänge”) thematisch geordnet erreichbar sind. Eine Virtuelle Fachbibliothek, welche als eine der ersten entstand und in der ersten Zeit unter dem Titel “peace and politics guide” erreichbar war, ist die Virtuelle Fachbibliothek Politikwissenschaft (ViFaPol). Ich möchte die ViFaPol hier eingehender zu besprechen, da die IfP-Bibliothek Kooperationspartnerin dieser Virtuellen Fachbibliothek ist. Deren Hauptseite kommt einem recht aufgeräumt entgegen mit drei Punkten und einem Suchfenster:
Ein Merkmal, welches sich auf allen Ebenen durchzieht, ist die Möglichkeit, erweiterte Informationen auf einen Klick zu bekommen. Wenn man also auf das “i” im Kästchen klickt, wird jeweils eine Erläuterung oder ein Abstract angezeigt. Auf der Hauptebene sieht das dann so aus:
Die drei Hauptpunkte der ViFaPol sind also das systematisch geordnete Internetquellenverzeichnis, das Verzeichnis von eJournals und von Fachdatenbanken. Dann folgt noch ein Suchfenster, mit dessen Hilfe man eine Metasuche über zur Zeit 22 “Datenbanken” durchführen kann,
worunter Internetquellen, Fachdatenbanken und Bibliotheksverbünde zu verstehen sind. In bester Manier kann man diese auch einzeln anwählen.
Aber gehen wir einmal eine Ebene tiefer, sehen wir uns die Systematik der Internetquellen an, welche geteilt nach Politikwissenschaft und Friedensforschung sowie nach Ressourcentypen und in einer Ländersystematik angeboten werden.
Man hat also zwei thematische, ein sachliches und ein geographisches Verzeichnis, in denen man sich weiter nach unten bewegen kann. Hier die Ansicht der Systematik Politikwissenschaft > Politische Theorie:
Wenn man beispielsweise bei “Politikwissenschaft” ein Unterverzeichnis anklickt, zum Beispiel “Internationale Politik” und dort dann auf “Internationale Konflikte”, kommt man dann auf eine Seite mit konkreten Einträgen:
Man sieht den Titel der Eintragung, bekommt ein Abstract und die Schlagwörter. Bemerkenswert finde ich die obige Navigationsleiste: Ein alphabetisches Register hilft mir, in der Ergebnismenge schnell hin- und herzuspringen. Wichtig sind auch die Reiterkarten, mit deren Hilfe man die Kategorie noch einmal nach einem ganz anderen Zuschnitt durchsuchen kann, sei es geographisch, nach Ressourcentyp oder nach Schlagwörtern geordnet. Der/die Benutzer/in kann so verschiedene Sichtweisen auf das Thema ausprobieren und kommt dadurch auch auf andere Ideen, was noch alles relevant sein könnte. Hier hilft auch die Praxis, dass auch Datenbanken und eJournals in die Systematik der Internetquellen mit eingepflegt sind, so dass das Potential elektronischer Nachweismittel, die einzelnen Einträge nach ganz verschiedenen Gesichtspunkten an unterschiedlichen Stellen präsentieren zu können, ausgeschöpft wird. – Um vollständig zu sein: Wenn man auf die einzelnen Einträge klickt, erscheint dann die ausführliche Beschreibung der Internetquelle/des eJournals/der Fachdatenbank, also z.B. dieses:
Das wäre also das Kernangebot. Beeindruckend ist auch das drumherum: Ein Suchfenster, das stets rechts oben eingeblendet, die verschiedenen Suchmöglichkeiten werden unter “Suchwerkzeuge” eingehend besprochen, ein Onlinekurs “Einführung in die sozialwissenschaftliche Fachinformationssuche” und Tipps und Tricks für die politikwissenschaftliche Recherche werden angeboten.
Ebenfalls dazu gehört ein Newsletter (auch im Archiv auf der Webseite lesbar) für die Benutzer, das Angebot eines Search-Plugins für den Firefox-Browser und die Möglichkeit für Bibliotheken, ein Suchfenster für die Schnellsuche in der ViFaPol in die eigene Homepage einzubinden, wie das zum Beispiel in der Bibliothek des Instituts fuer Politikwissenschaft angeboten wird:
Enthalten sind auch weiter gehende Kooperationsangebote für die Profession, damit die Last der Erschließung auf mehrere Schultern verteilt werden kann.
Alles in allem kann man sagen, dass die Virtuelle Fachbibliothek Politikwissenschaft hervorragend aufgestellt ist. Natürlich ist vieles “nur” bibliographisch nachgewiesen und muss eventuell per Dokumentlieferdienst Subito oder per Fernleihe geholt werden, aber es ist bei den elektronischen Medien nicht anders wie bei den Printmedien auch: Nicht alles kann lokal vorhanden sein, alles Relevante sollte aber an einer Stelle nachgewiesen werden. Man kann hoffen, dass die ViFaPol mit ihrer benutzerfreundlichen Vielfältigkeit und ihrem konzeptionellen Ansatz der Einbeziehung der Profession ein “best practice”-Beispiel für andere Virtuelle Fachbibliotheken darstellt!
Akkreditierung unserer Studiengänge erfolgreich
August 28, 2008 at 10:51 am | In Aus dem Institut | Keine KommentareSchlagworte: akkreditierung, bachelor, friedensforschung, internationale politik, master, politikwissenschaft, studiengang, studiengänge, zertifikat, zertifizierung
Gestern kam die Nachricht, dass unsere beiden Studiengänge das Akkreditierungsverfahren erfolgreich durchlaufen haben: Der Masterstudiengang “Friedensforschung und Internationale Politik” hat die Akkreditierungsurkunde bekommen (s. Bild), der Bachelorstudiengang “Politikwissenschaft” wird als akkreditierungsfähig erachtet und bekommt das Zertifikat, wenn das erste häufig belegte Nebenfach ebenfalls akkreditiert ist. Die Akkreditierungen gelten bis 2013.
Damit sind die Anstrengungen des Instituts, qualitätvolle neue Studiengänge einzuführen, positiv beurteilt worden. Die Akkreditierung ist eine im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführt Maßnahme, um die Qualität von Lehre und Studium zu dokumentieren und zu gewährleisten. Mit dieser Beurteilung können Bewerber/innen gewiß sein, hier in Tübingen sowohl von den Grundlagen her als auch bezogen auf die Spezialisierung im Masterstudium gut betreut zu werden.
Freier Testzugang für alle Sage-Zeitschriften bis 31.05.
Mai 13, 2008 at 2:49 pm | In Aus der Politikwissenschaft, Zur Recherche | Keine KommentareSchlagworte: datenbank, ejournal, gender, internationale beziehungen, methoden, politikwissenschaft, test, verwaltung
Aus der Homepage des Sage-Verlages:
SAGE and the Professional Scholarly Publishing (PSP) division of the Association of American Publishers are pleased to announce SAGE Journals Online, SAGE’s online journal delivery platform, has won the 2007 PSP Award for Excellence for best platform.
To celebrate, SAGE is offering free online access to more than 485 journals available on SAGE Journals Online. Simply register below and your online trial will include unlimited full-text access to current and back content …
Unter anderem sind die Kategorien “Politics & International Relations”, “Gender Studies”, “Research and Methods” und “Public Administration” zu finden.
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