Suche in frei zugänglichen eJournals
März 29, 2009 at 6:45 pm | In Zur Recherche | Keine KommentareSchlagworte: ejournals, Open Access, suchmaschine
Open J-Gate ist eine Suchmaschine, die mittlerweile 4.800 Zeitschriftentitel abdeckt. Die erweiterte Suche von Open J-Gate bietet die Verknüpfung von Begriffen und Phrasen. Damit ist eine vernünftige Suche in den (Metadaten der Artikel) von frei zugänglichen Zeitschriften möglich.
Von der Wissenschaft für die Wissenschaft: Open Access!
Oktober 14, 2008 at 12:35 am | In Sonstiges | Keine KommentareSchlagworte: abschlussarbeit, Open Access, peer review, repositorium, wissenschaft
Heute ist Open Access Day! Das bibliothekarische Weblog infobib.de gibt die relevanten Links zum Tag, ich möchte hier nur kurz erläutern, warum ich Open Access für wichtig halte: Wenn Wissenschaftler veröffentlichen, dann ist das nicht sehr oft im Elfenbeinturm entstanden, sondern meist durch massive Finanzierung der öffentlichen Hand, beispielsweise durch Personal-, Projekt- und Sachmittel. Veröffentlicht wird aber aus bestimmten Gründen in kostenpflichtigen Zeitschriften, beispielsweise weil diese peer-reviewed sind und daher eine Veröffentlichung dort mehr gilt, als wenn man den Text nur auf die Homepage stellt. Und die öffentliche Hand darf die Zeitschriften dann wieder kaufen, weil die in ihnen veröffentlichten Texte wiederum Grundlage von wissenschaftlicher Tätigkeit, ganz gleich ob Forschung oder Lehre ist. Merken Sie etwas? Hier wird etwas zweimal bezahlt, eine versteckte Subvention. Etliche Verlage (nicht alle!) verdienen sich hier eine goldene Nase.
Jedenfalls: Nichts gegen Zeitschriften. Nur sollte eine Kopie von Artikeln, die aus öffentlichem Kontext stammen, frei zugänglich auf einem Dokumentenserver abgelegt werden. Damit dieses Wissen wieder frei zugänglich ist und ohne Kosten die Grundlage für weiteres wissenschaftliches Arbeiten abgeben kann.
Nebenbei könnte man durch Open Access auch so manches Datengrab “heben”. Wenn man nur an die vielen wissenschaftlichen Abschlussarbeiten denkt, die aus rechtlichen Gründen nicht frei zugänglich sind. Die Autorinnen und Autoren könnten sie auf Volltextservern veröffentlichen, dann wären sie auch frei zugänglich. Warum eigentlich nicht? Eine Dissertation muss veröffentlicht werden, eine Diplom- oder Masterarbeit nicht, obwohl auch hier eine Menge Arbeit hineingesteckt wurde?
Texte auf Repositorien (Textservern) haben den Vorteil, gut erschlossen zu sein (Suchmaschinen, Spezialsuchmaschinen, Kataloge), frei zugänglich zu sein und einen schnellen Zugriff zu ermöglichen. Open Access!
Aus der Versenkung ans Licht: Zeit-Artikel Eschenburgs frei zugänglich
Januar 16, 2008 at 9:58 pm | In Aus dem Institut, Zur Recherche | Keine KommentareSchlagworte: Archiv, Artikel, Eschenburg, Online, Open Access, Zeitung
Die Zeit hat unlängst ihr Archiv komplett geöffnet: Ab dem Jahr 1946 ist alles abruf- und recherchierbar! Wer auch immer zeitgeschichtlich zur Bundesrepublik und zu allgemeinen Themen arbeitet, hat so ein immenses Archiv zur Verfügung. Was das bedeutet, kann ganz einfach am Beispiel des Institutsgründers Theodor Eschenburg demonstriert werden, der in den sechziger Jahren einen Ruf als Publizist, der vor allem in der Zeit veröffentlichte, genoß. Wer bisher an dessen Zeit-Artikeln interessiert war, mußte im Lesesaal eine Zeitungsbibliographie (”Ulrich’s Periodical Directory”) wälzen. Jetzt recherchiert man im Zeit-Archiv nach dem Autor “Eschenburg, Theodor” und bekommt 152 Artikel und Rezensionen angezeigt, welche man durchforsten und bei Bedarf lesen kann. Und interessieren Sie Artikel und Textstellen über Theodor Eschenburg? Nun, dann geben Sie in der Volltextsuche die Phrase “Theodor Eschenburg” ein, und es werden 306 Ergebnisse ausgeworfen.
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