Gesundheitspolitik in Europa: Was bewirkt die EU-Organspenderichtlinie in Deutschland?

November 5, 2009 at 1:25 am | In Aus dem Institut, Veranstaltungen | Keine Kommentare
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Podiumsdiskussion am Dienstag 17.11.09 um 18:00 Uhr, Hörsaal 2, Neue Aula

~EINFÜHRUNG~
Prof. Dr. Gabriele Abels, Professur für Innen- und EU-Politik, Institut für Politikwissenschaft, Universität Tübingen

~MODERATION~
Dr. Birgit Locher-Finke, gesundheitspolitische Referentin der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg, Lehrbeauftragte des Instituts für Politikwissenschaft, Universität Tübingen

~PODIUMSDISKUSSION~
PD Dr. Monika Bobbert, Diplom-Psychologin und Theologin, Institut für Geschichte der Medizin, Bereich Medizinethik, Universität Heidelberg, Mitglied der Ethikkommission (Forschung am Menschen in der Medizin)
Dr. Peter Petersen, Leitender Transplantationsbeauftragter, Universitätsklinikum Tübingen
Peter Friedrich, SPD, Mitglied des Deutschen Bundestages, Wahlkreis Konstanz
Annette Widmann-Mauz, CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages, Wahlkreis Tübingen-Hechingen, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit (angefragt)

Weitere Informationen auf der Homepage von polis e.V.

Arbeitsbeziehungen und Sozialer Dialog im alten und neuen Europa

Oktober 16, 2009 at 9:16 pm | In Aus der Bibliothek | Keine Kommentare
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arbeitsbeziehungen
Arbeitsbeziehungen und Sozialer Dialog im alten und neuen Europa : Unterschiede – Gemeinsamkeiten – Kooperationen / Herausgegeben von Prof. Dr. Josef Schmid, Dr. Harald Kohler. – Baden-Baden : Nomos Verl.ges., 2008, 331 S., Broschiert, 22,- €
ISBN 978-3-8329-4020-1 In der Bibliothek unter der Signatur K III gh 172

Die Arbeitsbeziehungen bzw. Industrielle Beziehungen, die der Regulierung des Verhältnisses zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer sowie indirekt zwischen der Gesellschaft als Ganzem und ihren Bürgern dienen, veränderten sich in Europa während der letzten Jahre stark. Aufgrund ihrer hohen Bedeutung haben nationale Regierungen und die EU durch Gesetze und Bestimmungen, z.B. die Einführung von Mindestlöhnen, wichtige Rahmenbedingungen für die Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen geschaffen. Indes existieren in der EU unterschiedliche Traditionen in den Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie dem Staat. Im Rahmen des Bandes werden die Arbeitsbeziehungen der Länder Deutschland, Frankreich, Italien, Slowakei, Tschechien und Kroatien näher betrachtet und neuere Entwicklungen aufgezeigt. Die ausgewählten Länder sind repräsentativ für die alten Mitgliedstaaten mit deren Traditionen bei den Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen und den neuen Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten aus Mittel- und Südosteuropa, deren Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sich nach wie vor in einer Phase des Wandels und der Neubildung befinden.

Handbuch Europapolitik erschienen

Juli 31, 2009 at 11:53 am | In Aus dem Institut, Aus der Bibliothek, Zur Recherche | Keine Kommentare
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handbuch_europapolitik
Handbuch Europapolitik / Hrsg.: Siegfried Frech ; Martin Große Hüttmann, Reinhold Weber. – Stuttgart : Landeszentrale für politische Bildung, 2009. – 395 S. (Politik in Baden-Württemberg ; 4) In der Bibliothek unter K III a 136 zu finden

Bei der Landeszentrale für politische Bildung ist das “Handbuch Europapolitik” erschienen. Es skizziert in kurzen und präzisen Analysen die zentralen Politikfelder, auf denen die Europäische Union für das Land Baden-Württemberg von Bedeutung ist. Erstmals liegt damit ein Band vor, der die vielfältigen Verflechtungen baden-württembergischer Landespolitik mit europäischer Politik über alle wichtigen Themenbereiche hinweg aufzeigt.
Eine Auswahl einschlägiger Gesetzestexte und ein statistischer Teil machen das Handbuch zum praktischen Nachschlagewerk für Politiker, Verwaltungsfachleute, Journalisten, Lehrkräfte und alle Europa-Interessierten.
Das Inhaltsverzeichnis des Werks verrät, dass viele “Tübinger” daran mitgewirkt haben.
Noch eine besondere Empfehlung: Es ist auch ein Beitrag von Wolfgang Schumann zur professionellen EU-Recherche enthalten (S. 316 ff.). Eine umfangreichere digitale Fassung finden Sie auf dem Dadalos-Server!

Separate and Unequal: Judicial Culture, Employment Qualifications and the Muslim Headscarf Debate

Juni 28, 2008 at 12:36 am | In Aus dem Institut, Veranstaltungen | Keine Kommentare
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Der Arbeitsbereich von Frau Professor Abels lädt ein zum

Vortrag von Frau Professor Dr. Joyce M. Mushaben über das Thema

Separate and Unequal: Judicial Culture, Employment Qualifications and the Muslim Headscarf Debate

Gastvortrag in englischer Sprache am Dienstag, den 1. Juli 2008 um 18 h c.t. im Institut für Politikwissenschaft in Raum 124.

Das Verbot, als muslimische Frau aus religiösen Gründen ein Kopftuch in der Schule oder am Arbeitsplatz zu tragen, bedeutet einen Verstoß gegen die Chancengleichheit am Arbeitsplatz und eine berufsbezogene Diskriminierung. Denn durch dieses Verbot wird muslimischen Frauen die Chance genommen, im öffentlichen Dienst, der bestbezahlten und sichersten Berufssparte in Europa, zu arbeiten; stattdessen werden sie weiterhin in den unsicheren Niedriglohnsektor der Dienstleistungsbranche abgedrängt. Doch bereits vor dem Eintritt ins Berufsleben führt die Diskriminierung gegen muslimische Frauen mit Kopftuch in öffentlichen Schulen zu schlechten schulischen Leistungen oder sogar zum Schulabbruch. Im Vortrag sollen die unterschiedlichen Rechtsprechungskulturen des obersten Bundesgerichts der USA, des deutschen Bundesverfassungsgerichts, des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sowie des Europäischen Gerichtshofs mit Blick auf den Kopftuchstreit miteinander verglichen werden. Aufgrund seiner starken Betonung der Menschenrechte und der Chancengleichheit ist es wahrscheinlich, dass der Europäische Gerichtshof das Kopftuchverbot im Gegensatz zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als Diskriminierung am Arbeitsplatz zurückweisen würde.

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