Neuerscheinung: Europalexikon von Große Hüttmann / Wehling herausgegeben

September 18, 2009 at 11:22 am | In Aus dem Institut, Neuerwerbungen, Zur Recherche | Keine Kommentare
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europalexikon
Europalexikon : Begriffe, Namen, Institutionen / hrsg. Martin Große Hüttmann ; Hans-Georg Wehling. – Bonn : Dietz, 2009. – 350 S. : Ill. 978-3-8012-0385-6 18,80 €
Dieses vor allem von Tübinger Wissenschaftlern für die politische Bildung erstellte Lexikon ist eine runde Sache, geeignet nicht nur für den Bereich der politischen Bildung, sondern auch als Handlexikon im Studium.
Herausgeber sind der Tübinger Honorarprofessor Hans-Georg Wehling und der im EU-Bereich ausgewiesene Akademische Rat Martin Große Hüttmann. Die Mehrheit der rund 50 Beiträger sind Tübinger Lehrende bzw. Absolventen.
Hervorzuheben ist der Serviceteil von Prof. Dr. Wolfgang Schumann mit dem Titel “Finden statt Suchen – Internetrecherche nach EU-Quellen”, der insbesondere die Handhabung von Suchdiensten behandelt, die sonst in Einführungen kaum bedacht werden, u.a. thematische Verzeichnisse, Spezialsuchmaschinen. Eine digitale Version des Beitrags ist unter http://www.gesellschaft-agora.de/eu-recherche.htm zu nutzen!

Handbuch Europapolitik erschienen

Juli 31, 2009 at 11:53 am | In Aus dem Institut, Aus der Bibliothek, Zur Recherche | Keine Kommentare
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handbuch_europapolitik
Handbuch Europapolitik / Hrsg.: Siegfried Frech ; Martin Große Hüttmann, Reinhold Weber. – Stuttgart : Landeszentrale für politische Bildung, 2009. – 395 S. (Politik in Baden-Württemberg ; 4) In der Bibliothek unter K III a 136 zu finden

Bei der Landeszentrale für politische Bildung ist das “Handbuch Europapolitik” erschienen. Es skizziert in kurzen und präzisen Analysen die zentralen Politikfelder, auf denen die Europäische Union für das Land Baden-Württemberg von Bedeutung ist. Erstmals liegt damit ein Band vor, der die vielfältigen Verflechtungen baden-württembergischer Landespolitik mit europäischer Politik über alle wichtigen Themenbereiche hinweg aufzeigt.
Eine Auswahl einschlägiger Gesetzestexte und ein statistischer Teil machen das Handbuch zum praktischen Nachschlagewerk für Politiker, Verwaltungsfachleute, Journalisten, Lehrkräfte und alle Europa-Interessierten.
Das Inhaltsverzeichnis des Werks verrät, dass viele “Tübinger” daran mitgewirkt haben.
Noch eine besondere Empfehlung: Es ist auch ein Beitrag von Wolfgang Schumann zur professionellen EU-Recherche enthalten (S. 316 ff.). Eine umfangreichere digitale Fassung finden Sie auf dem Dadalos-Server!

Spezialsuchmaschine zur Europäischen Union

Juli 27, 2009 at 11:42 pm | In Zur Recherche | Keine Kommentare
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Search Europe heißt das gute Stück, welches einem das Recherchieren im Bereich der Europäischen Union um einiges erleichtern kann. Natürlich kann man auf der Seite der EU selbst recherchieren und sie ist auch um einiges besser geworden, als sie früher war, aber dennoch ist eine Recherche hier schwierig, wenn man nicht ganz genau weiß, was man will, wo man es suchen kann und wo es vielleicht sonst noch zu finden ist, wenn man nicht fündig geworden ist. Hier kann Search Europe helfen, eine Spezialsuchmaschine, die auf der Basis einer Google Custom Search Engine verwirklicht worden ist:

Das Suchinterface ist sehr einfach gehalten, es wird keine erweiterte Suche angeboten, weswegen man, um spezifische Ergebnisse zu bekommen, entweder die Google-Syntax bei der Suche anwenden muss (Pluszeichen, um Suchwörter zu erzwingen und Phrasen, wo möglich, sind unverzichtbar, wie z.B. “public opinion” +euro), unter dem Suchschlitz sind noch weitere Eingrenzungsmöglichkeiten (Rechtssuche ist Einschränkung auf EUR-LEX), die Dokumenttypen bringen z.T. auch etwas für die Eingrenzung. Die weiteren Optionen zur Eingrenzung

sind zwar nett, aber meist nicht so hilfreich. – Alles in allem eine brauchbare Spezialsuchmaschine für Server, die mit der EU zu tun haben.

Eine Begriffswolke zum Eingrenzen und Einschätzen von Suchergebnissen/Profilen

April 21, 2009 at 10:48 am | In Zur Recherche | 1 Kommentare
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Ein Firefox-Addon begeistert mich seit einiger Zeit. Es heißt SearchCloudlet und es fügt bei den Suchmaschinen Yahoo! und Google und Twitteraccounts Stichwortwolken hinzu. Wozu soll das gut sein? Nun, sehen Sie sich einmal diesen Screenshot an:

Google bietet ja keine Option an, bei der man anhand vorgeschlagener Begriffe die Suche einschränken kann. Mit SearchCloudlet können Sie es nun. Fragen Sie mich nicht, wie zuverlässig das Tool ist, ob die in der Wolke aufgeführten Begriffe nur der ersten Ergebnisdarstellung oder allen Ergebnissen entnommen ist. Es ist aber eine Hilfe, da es die Tugend von Schlagwortwolken bietet, dass man auf einen Blick Verteilungen einschätzen kann.- Das zeigt sich auch bei einer Personensuche. Nehmen wir doch als Beispiel den neuen Professor für Internationale Beziehungen, der im Sommersemester am Institut für Politikwissenschaft seine Tätigkeit aufnimmt. Was für ein Profil hat er? Man gibt den Namen “Thomas Diez” ein, dazu sein Fachgebiet “Internationale Beziehungen” (beides in Anführungszeichen, so dass zwei Phrasen miteinander kombiniert werden, um spezifischere Ergebnisse zu erhalten), und die Begriffswolke zeigt – wieder: nicht zuverlässig, aber hilfreich – das Profil des neuen Professors:

Wenn Sie nun wissen wollen, was Professor Diez mit Birmingham zu tun hat, was mit “zib” gemeint ist etc., dann klicken Sie auf den entsprechenden Begriff und bekommen die Ergebnisse, auf welche sich die Begriffe beziehen.

Schlussendlich ist das AddOn auch schön als Profildienst für den Micro-Bloggingdienst Twitter. Wenn man einen bestimmten Twitter-Account hat und es recht mühselig findet, aus den vielen Tweets herauszukristallisieren, was die Schwerpunkte des Accounts sind, so hilft auch hier SearchCloudlet aus. Hier die Begriffswolke vonProfessor Schumanns Account:

JURN: Suchmaschine / Verzeichnis von eJournals

April 14, 2009 at 10:00 am | In Zur Recherche | Keine Kommentare
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JURN ist eine Suchmaschine und ein Verzeichnis von eJournals (z.T. aber auch Weblogs und graue Literatur) aus dem Bereich Geistes- und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt englischsprachiger Zeitschriften. Es werden mehr als 2.200 Titel abgedeckt. Die Suchmaschine ist eine Google Custom Search Engine (CSE), erlaubt mithin eine Volltextsuche (soweit der Text der Originale von Google indexiert ist) und kann somit mit normaler Google-Suchsyntax (z.B. “open access” +bibliothek) durchsucht werde. Das Verzeichnis zeigt das beachtliche Portfolio an Themen und Titeln. Das Profil dieses Dienstes paßt zwar nicht genau auf die Sozialwissenschaften und noch weniger auf die Politologie, gerade aber am Verzeichnis kann man sehen, dass interessante Gebiete wie Feminismus und Medien mit abgedeckt sind.

OECD-Factbook 2009 erschienen

April 9, 2009 at 5:36 pm | In Zur Recherche | Keine Kommentare
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Für das Uninetz ist die SourceOECD-Datenbank freigeschaltet, die die meisten Daten und Veröffentlichungen der OECD bietet. Innerhalb dieser SourceOECD wurde jetzt das Factbook 2009 : Economic, Environmental and Social Statistics freigeschaltet, mit dessen Hilfe Sie wichtige Indikatoren für die wirtschaftliche/soziale Entwicklung (in Excel- oder auch PDF) schnell zur Hand haben.

Suche in frei zugänglichen eJournals

März 29, 2009 at 6:45 pm | In Zur Recherche | Keine Kommentare
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Open J-Gate ist eine Suchmaschine, die mittlerweile 4.800 Zeitschriftentitel abdeckt. Die erweiterte Suche von Open J-Gate bietet die Verknüpfung von Begriffen und Phrasen. Damit ist eine vernünftige Suche in den (Metadaten der Artikel) von frei zugänglichen Zeitschriften möglich.

Auswärtige Kulturpolitik

März 6, 2009 at 10:40 am | In Aus der Politikwissenschaft, Zur Recherche | Keine Kommentare
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Ausgehend vom neuen Heft der Zeitschrift “Kulturaustausch”, in dessen Online-Bereich 17 Siebzehnjährige aus aller Welt ihre Perspektive auf Alltag, Bildung und auch Politik mitteilen (und in der Seitenleiste Prominente über sich als 17jährige), überlege ich, dass das Kulturaußenpolitik ein Zweig der politischen Bildung ist, der gemeinhin nicht so sehr im Fokus steht wie z.B. das Portal politische Bildung oder eben auch die Bundeszentrale für politische Bildung.
Bei Kulturaußenpolitik fällt einem natürlich vor allem das Goethe-Institut ein, aber auch das weniger bekannte Institut für Auslandsbeziehungen. Hier findet man auf den Seiten der Bibliothek eine schöne Linksammlung zu Online-Ressourcen:

Strukturierte und kommentierte Internetquellen zu Konzepten, Maßnahmen und Trägern Auswärtiger Kulturpolitik, den Kulturbeziehungen Deutschlands mit ausgewählten Ländern und weiteren Themen.

Ebenfalls von der ifa-bibliothek gepflegt, aber noch umfassender ist die

Bevölkerungsentwicklung bis 2025: “Wegweiser Kommune”

Januar 6, 2009 at 3:16 pm | In Zur Recherche | Keine Kommentare
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Unter http://www.wegweiser-kommune.de können ab sofort Daten und Fakten zu den Auswirkungen des demographischen Wandels für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern abgerufen werden.

Die Abfrage der im “Wegweiser Kommune” enthaltenen Datenbank Daten & Fakten ist sehr gut konfigurierbar und liefert auch Vergleichszahlen zu benachbarten Städten/zum betreffenden Bundesland. idw-online brachte einen Hinweis zu diesem Dienst der Bertelsmann Stiftung, darauf aufmerksam geworden bin ich durch einen Eintrag in e-politik.de.

Die Zeitschriftendatenbank als Suchdienst für Zeitschriften und (freie) eJournals

November 30, 2008 at 1:47 am | In Zur Recherche | Keine Kommentare

“Was ist die ZDB?
Die ZDB ist die weltweit grte Datenbank für Titel- und Besitznachweise fortlaufender Sammelwerke, also von Zeitschriften, Zeitungen usw. Sie enthält nicht nur Printwerke, auch Titel elektronischer Zeitschriften sind verzeichnet.
Was enthält die ZDB?
Die ZDB umfaßt mehr als 1,2 Mio. Titel in allen Sprachen von 1500 bis heute und weist zu diesen Titeln mehr als 6 Mio. Besitznachweise von ca. 4300 deutschen Bibliotheken nach. Die ZDB verzeichnet keine Aufsatztitel”

So steht es zu lesen, wenn Sie die Homepage der Zeitschriftendatenbank aufrufen. Diese Datenbank gibt es schon sehr lang, früher war sie beispielsweise auf vielen, vielen Mikrofiches untergebracht, die wenig augenschonend zu recherchieren waren. Da hat man es heute mit der Datenbank doch leichter! Wenn Sie die “erweiterte Suche” aufrufen, können Sie gleich besser Merkmale miteinander verknüpfen und Sie sehen auch, dass Sie nach verschiedenen Materialarten getrennt oder gemeinsam recherchieren können. Die beiden wichtigsten sind links untergebracht: Druckausgaben und Online-Zeitschriften.
Gut: In Deutschland recherchiert man natürlich bestimmte Titel und möchte dann wissen, in welcher Bibliothek sie vorhanden sind. Vielleicht ist diese “bibliographische Suche” auch für Benutzer aus dem Ausland interessant, interessanter jedoch dürfte die Option recht in der Navigationsleiste sein, die sich “Online-Zeitschriften [Fachgebiete]” nennt. Hier bekommt man eine systematisch (=nach Fachgebieten) geordnete Liste von elektronischen Zeitschriften. Sehr interessant! Nur haben Sie eventuell immer noch das Problem, dass die betreffenden Zeitschriften an Ihrem jeweiligen Hochschulstandort nicht zur Verfügung stehen … Deshalb haben die Kolleginnen und Kollegen gleich oben rechts noch eine Option eingebaut: “nur kostenfreie”. Damit haben Sie die Möglichkeit, die Liste auf frei zugängliche Titel einzugrenzen, auf Titel, bei denen Sie gleich zum Inhalt der Zeitschrift “durchstarten” können!
Deutsche Nutzer haben noch die zusätzliche Option, sich bei www.nationallizenzen.de registrieren zu lassen und können dann die weitere Auswahl oben rechts unter “Nationallizenzen” treffen.

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