Online-Bookmarkverwaltung
August 30, 2006 at 12:51 pm | In Tools | Comments OffDas mit den Bookmarks ist so eine Sache: Ist man nicht zu Hause, so hat man sie nicht dabei und auch die Möglichkeit, sie sich auf den USB-Stick zu pfriemeln oder auf einer Webseite zu lagern (und aktuell zu halten!) hat nicht jede/r. Eine Alternative ist daher, sie online zu pflegen, wofür es mittlerweile genügend Anbieter gibt, wie z.B. delicious, furl oder connotea. Allen diesen Diensten ist eigen, dass man sie online nutzen kann, sie also rechner- und standortunabhängig nutzen kann. Das ist schon einmal ein Vorteil! Man kann sie übrigens auch gemeinsam nutzen, ein weiterer Vorteil: Wenn man einen Account anlegt und in der Arbeitsgruppe Login und Paßwort verteilt, dann können alle die Links zu dem Thema, welches man bearbeitet, hier ablegen und kommentieren, so dass alle jederzeit auf dieselben Links zurückgreifen können.
Weiter gehören diese Dienste zur Famile der “social software”, welche es erlaubt, seine Links auch mit Fremden zu teilen bzw. sich anzuschauen, was andere denn so gesammelt haben. Das fängt bereits damit an, dass bei gebookmarkten Links angezeigt wird (vorausgesetzt, man hat einen Account angelegt), wie viele andere diesen Link ebenfalls als Favoriten angelegt haben. Das wäre das Prinzip: Viele haben ihn abgespeichert, also wird der Link wertvoller sein als andere. Man kann aber auch die kompletten Bookmarksammlungen anderer ansehen, welche ihre Sammlung “veröffentlicht” oder “public” gemacht haben. Und da wird es sehr interessant. Überlegen Sie: Wenn Sie zu einem bestimmten Thema arbeiten, sehen, dass jemand anderes auch den selben Link abgespeichert hat wie Sie und Sie dann in dessen Sammlung schauen können, was er/sie denn sonst noch des Abspeicherns wert gefunden hat, wie er es verschlagwortet und annotiert hat, dann bringt dies einen Mehrwert, den eine Suchmaschine so schnell nicht zu bringen vermag! Man kann in diesen Diensten ganze “Netzwerke” einrichten von Leuten, deren Sammlung man weiter beobachten möchte.
Möchten Sie ein Anschauungsbeispiel? Bittesehr: Ich habe meine Bookmarksammlung auf delicious abgelegt und Sie können also ansehen, was ich gesammelt habe, wie ich es ordne, welche Schwerpunkte die Sammlung hat etc. Wenn es Sie weiter interessiert, was ich sammle, können Sie ab und zu hineinschauen oder auch den RSS-Feed auf der Seite abonnieren oder Sie legen sich selbst einen Account bei delicious an und fügen mich Ihrem Netzwerk hinzu. Das ist der Vorteil von social bookmarking: Es entstehen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zum Erwerb von Wissen, ohne dass dies vorab organisiert oder abgesprochen werden muss. Eine anregende Sache!
Übrigens hat Professor Schumann ebenfalls einen delicious-Account angelegt – Sie können ihm also ebenfalls über die Schulter schauen! – und in seinem Agora Wissen-Weblog einen Beitrag über Hilfsmittel zu delicious verfaßt.
Änderung im Vorlesungsverzeichnis
August 23, 2006 at 10:31 am | In Aus dem Institut | Comments OffHerr Barrios, Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft, hat sein Seminar “Vergleichende Analyse politischer Systeme Europas und Amerikas” (Nr. 350) abgesagt und bietet statt dessen im WS die Vorlesung “Theorie der Polity. Klassiker des politischen Denkens von Aristoteles bis Habermas” (Nr. 309). Hier genauere Angaben mit Kommentar.
Nationallizenzen der DFG – auch im UB-Portfolio enthalten!
August 16, 2006 at 10:56 am | In Aus der UB, Zur Recherche | Comments OffUm die Versorgung mit elektronischer Fachinformation an deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Bibliotheken nachhaltig zu verbessern, finanziert die Deutsche Forschungsgemeinschaft seit 2004 den Erwerb von Nationallizenzen. Mit dem Projekt Nationallizenzen werden digitale Medien in das Programm der überregionalen Literaturversorgung im Rahmen des Sondersammelgebietsplans der Deutschen Forschungsgemeinschaft einbezogen. Ziel ist es, Wissenschaftlern, Studierenden und wissenschaftlich interessierten Privatpersonen den kostenlosen Zugang zu Datenbanken, digitalen Textsammlungen und elektronischen Zeitschriften zu ermöglichen.
Auszug aus der Homepage dieser wichtigen Zugriffsmöglichkeit auf bibliographische und Volltextdatenbanken in Deutschland, welche im 2006 noch zweinmal ziemlich erweitert wurde.bib. Die Angebote sind meist in die Datenbanknachweise der Unibibliotheken mit eingepflegt, auch das DBIS weist die über Nationallizenzen zugänglichen Datenbanken nach. Sie finden diese Datenbanken jetzt aber auch in das Datenbank-Portfolio der UB integriert? Sie sind dort immer mit dem Icon “dfg” gekennzeichnet.
Jahrbuch des Förderalismus: Neue Ausgabe
August 4, 2006 at 4:11 pm | In Aus der Bibliothek, Neuerwerbungen | Comments OffDas Jahrbuch des Föderalismus 2006 ist herausgekommen. Das Europäische Zentrum für Föderalismusforschung, mit dem Institut liiert (Professor Hrbek ist Sprecher des Vorstands), gibt dieses Jahrbuch nun schon in der siebten Folge heraus und beschreibt den Inhalt auf seiner Homepage. Eine ganze Reihe der Autorinnen und Autoren sind derzeit am Institut tätig (Prof. Hrbek, Herr Weinmann, Professor Wehling, Herr Große Hüttmann) oder war am Institut tätig (Prof. Sturm, Herr Dieringer, Frau Zimmermann-Steinhart). Das Jahrbuch wurde der Bibliothek – wie seither auch – vom EZFF geschenkt, hat die Signatur D II 1348 und steht in der Bibliotheksaufsicht.
Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium
August 2, 2006 at 4:44 pm | In Aus der Bibliothek, Aus der Universität | Comments OffFür Lehramtsstudierende notwendig, für andere vielleicht interessant sind die Informationen des Interfakultären Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), welches das “Ethisch-Philosophische Grundlagenstudium” koordiniert und in diesem Rahmen jedes Semester ein Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis zur Ethik herausgibt, welches auch in Papier vorliegt. Sie können an der Bibliotheksaufsicht gerne nach einem Ansichtsexemplar fragen!
Firefox für die Suche aufrüsten: Search PlugIns
August 1, 2006 at 6:38 pm | In Zur Recherche | Comments OffWer mit dem Firefox unterwegs ist, hat mehr von der Suche. Jedenfalls, wenn Sie so genannte Search PlugIns installieren. Was ist das? – Der Firefox bietet neben dem Befehlsfenster in der Statusleiste (in welchem die Webadresse der jeweils im Fenster angezeigten Datei steht) auch ein Suchfenster, welches standardmäßig Google bietet.
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Dieses Fenster dient der Schnellsuche: Man tippt einen Begriff ein, drückt auf die “Return”-Taste und schwupps! erscheint im Fenster die Ergebnisanzeige. Fein!
Wenig bekannt ist freilich, dass man mit dem Klick auf das Google-Icon noch weitere Suchmöglichkeiten öffnen kann und – jetzt kommt das Besondere – dass man noch weitere Suchmöglichkeiten implementieren kann. Sehen Sie sich einmal mein Aufklappmenü an:

Suche in verschiedenen Suchmaschinen und Katalogen (unter anderem jenen der UB Tübingen), in der Virtuellen Fachbibliothek Politikwissenschaft, in der englischen Wikipedia und anderem ist hier möglich. Was mir besonders gefällt: Ich gebe einen Begriff ein, suche in dem einen Suchdienst, finde nichts Relevantes, stelle einen anderen ein und mit Druck auf die “Return-Taste” geht es schon weiter, ohne den Begriff noch einmal eintippen zu müssen. Sehr geschickt!
Sollten Sie geeignete Search PlugIns suchen, so finden Sie bezüglich von Bibliothekskatalogen eine gute Liste im “Büchereiwiki”. Dort gibt es auch einige Links zu anderen Verzeichnissen.
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